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Grundstück verkaufen in Hannover2018-05-03T09:13:17+00:00

Grundstück verkaufen in Hannover – Wurde alles berücksichtigt?

grundstueck verkaufenDer erfolgreiche Verkauf eines Grundstücks in Hannover und Umgebung bedarf einiger Vorüberlegungen und Vorbereitungen, bei denen wir von Reupke Immobilien Ihnen gerne kompetent zur Seite stehen – bis hin zur kompletten Abwicklung. Bei Erfolg profitieren Sie gleich doppelt: Wir sorgen dafür, dass Sie Ihr Grundstück bestmöglich verkaufen und dazu eine menge Zeit und Ärger sich ersparen. Welche wichtigen Schritte beim Verkauf Ihres Grundstücks vor Ihnen liegen, dazu geben wir Ihnen als erfahrener Spezialist für den Immobilienverkauf in Hannover und Region im Folgenden einen Überblick. Scheuen Sie sich bitte nicht, uns bei Fragen direkt zu kontaktieren. Egal ob sie eine Immobilie verkaufen wollen oder ein Grundstück. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

Worauf ist grundsätzlich beim Verkauf eines Grundstückes zu achten?

Bevor Sie sich auf die Suche nach Interessenten für Ihr Grundstück machen können, sind einige Grundlagen zu klären. Dazu zählt in erster Linie die Frage, wie sich das betreffende Grundstück künftig nutzen lässt: Nicht jede Fläche darf einfach bebaut werden, auch wenn das Grundstück auf den ersten Blick bestens dafür geeignet scheint. Grundsätzlich sind bei unbebauten Grundstücken folgende Kategorien zu unterscheiden:

Baugrundstück – komplett erschlossen und mit Zugang zu allen Versorgungsträgern
Bauland – Bebauung grundsätzlich möglich, Grundstück aber noch nicht voll erschlossen
Bauerwartungsland – darf aktuell nicht, aber wahrscheinlich in Zukunft bebaut werden
Gemeinbedarfsfläche – werden dauerhaft für öffentliche Zwecke genutzt, keine Bebauung möglich
Brachland – ungenutzte Grundstücke

Ob bebaut oder unbebaut – auch Ihr Grundstück hat eine Vorgeschichte und die könnte für einen Käufer wichtig sein: Haben frühere Nutzungen nachhaltige Spuren hinterlassen, wie beispielsweise Schadstoffbelastungen, Ruinen oder das Fehlen von Nährstoffen, wirkt sich das zwangsläufig auf künftige Projekte aus. Der Grundstücksverkauf dürfte damit deutlich erschwert werden. Gerne erläutern wir Ihnen, wie Sie in diesen Fällen vorgehen können – nehmen Sie dazu einfach mit uns Kontakt auf.

Welche Rolle spielt der Flächennutzungs- und Bebauungsplan?

Sobald es sich beim betreffenden Grundstück um Bauland oder ein Baugrundstück handelt, sollte in der Gemeinde oder in der Stadt ein verbindlicher Flächennutzungs- und Bebauungsplan vorliegen. Hier ist festgelegt, nach welchen Richtlinien und innerhalb welchen Maßstabs überhaupt eine Bebauung vorgenommen werden darf. Mit diesen Regelungen setzt die Kommune ihre Stadtbauentwicklung um und schafft einen Rahmen, innerhalb dessen Sie sich Bauherr bewegen dürfen. Während sich der Flächennutzungsplan mit der generellen Nutzung von Grundstücken befasst, geht der Bebauungsplan deutlich weiter: Hier finden Sie beispielsweise Informationen zur maximal zulässigen Anzahl der Geschosse, der Bauhöhe oder auch der Grundfläche eines Bauwerks. Möglich sind auch Vorschriften zur Dachform , ausschlaggebend sind immer die konkreten Vorgaben der jeweiligen Gemeinde. Gerne begleiten wir Sie bei der Recherche – nutzen Sie einfach unsere Erfahrungen und Kontakt für Ihr Vorhaben.

Was ist unter den Begriffen GRZ und GFZ zu verstehen?

Zwei wichtige Faktoren sind erfahrungsgemäß GRZ und GFZ: Die Grundflächenzahl GRZ bezeichnet den Anteil eines Grundstücks, der überhaupt zu überbauen ist. Wird beispielsweise eine GRZ mit 0,3 ausgewiesen, dann dürfen Sie nur 30 Prozent der Fläche überbauen. Relevant sind die Grundflächen sämtlicher baulichen Anlagen, also nicht nur des Gebäudes selbst, sondern auch der Nebenanlagen oder befestigten Flächen. Ob die Zufahrten hinzuzählen oder nicht, hängt von der gültigen Baunutzungsverordnung (BauNVO) ab.

Im Gegensatz dazu befasst sich die Geschossflächenzahl (GFZ) mit dem Verhältnis der anhand der Außenmaße ermittelten Gesamtfläche aller Geschosse der Anlagen zur Grundstücksfläche insgesamt. Hier kann die jeweilige Kommune Festlegungen treffen, ob und in welchem Umfang bestimmte Flächen einzubeziehen sind. Wird beispielsweise eine GFZ von 1,0 vorgegeben, könnten sämtliche Geschossflächen zusammen ebenso groß sein wie das gesamte Grundstück. Beispiel: Grundstück 500 m² – vier Stockwerke á 125 m² möglich. Bei einer GFZ von 0,5 dürften dies nur zwei Stockwerke sein. Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns.

Wann lassen sich Grundstücke teilen?

Große Flächen lassen sich erfahrungsgemäß schwerer verkaufen, die Teilung von Grundstücken kann hier ein probates Mittel sein. Allerdings sind nicht nur wichtige Vorbereitungen notwendig, sondern vor allem die Einschaltung eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs unerlässlich. Zunächst sollten Sie sich jedoch mit dem Baugesetzbuch, der gültigen Bauordnung und den kommunal getroffenen Festlegungen zur Grundstücksteilung befassen – das zuständige Bauamt ist dafür die beste Adresse. Abhängig von der Art des Grundstücks kann durchaus eine Teilungsgenehmigung notwendig werden.

Reupke Immobilien kann alle für diesen Fall nötigen Daten beschaffen, wie beispielsweise einen aktuellen Grundbuchauszug mit der Gemarkung und der Flurstücks Nummer sowie dem Umriss des Grundstücks und vielen weiteren Angaben. Anhand der Vermessung wird die Grundstücksteilung in das betreffende Grundbuch eingetragen, erst dann erhält sie nämlich Rechtskraft. Selbstverständlich können Sie uns als Fachmann für den Immobilienverkauf in Hannover und Region auch damit beauftragen, die Teilung von Grundstücken für Sie zu organisieren – sprechen Sie uns einfach darauf an.

Welche Rolle spielen Bodenrichtwerte?

Ein weiterer wichtiger Punkt beim erfolgreichen Verkauf von Grundstücken ist Ihre Preisvorstellung. Der sogenannte Bodenrichtwert lässt sich jedoch nur eingeschränkt zur Orientierung nutzen: Der Gutachterausschuss Ihrer Region veröffentlicht diesen Richtwert wenigstens alle zwei Jahre als Empfehlung und bezieht sich dabei auf die in der Vergangenheit durchschnittlich erzielten Werte. Verbindlich kann ein Bodenrichtwert naturgemäß nicht sein, da weder kurzfristige Preisschwankungen des Marktes noch die geografische Ausrichtung des konkreten Grundstücks berücksichtigt werden. Weitere wichtige Preisfaktoren sind Lage und Größe sowie die vorhandene oder geplante Infrastruktur.

Schwierig wird die Preisbildung, sollten Sie sich nicht auf einen qualifizierten Bebauungs- und Flächennutzungsplan für Ihr Grundstück beziehen können. Dann empfiehlt sich eine Bauvoranfrage, die Ihnen rechtsverbindlich die Bebaubarkeit bestätigt. Allerdings sind dazu Bebauungsvorschläge einzureichen, was mit einigem Aufwand verbunden ist. Ohne diese Bestätigung ist es jedoch schwierig, eine Fläche als Baugrundstück und zu den damit möglichen Preisen zu verkaufen. Selbstverständlich haben wir von Reupke Immobilien auch in diesem Punkt die notwendigen Erfahrungen, um Sie professionell zu begleiten. Wir stehen Ihnen nicht nur zur Ermittlung durchsetzbarer Preise zur Seite, sondern beraten Sie auch zur Optimierung des Grundstückes – darauf können Sie sich verlassen.

Grenzbebauung und Hinterliegerbebauung – was ist zu beachten?

Zur Optimierung des Grundstückes können Sie beispielsweise die Hinterliegerbebauung ins Auge fassen: Bauen in zweiter Reihe wird heute gern zur Verdichtung in Wohngebieten genutzt, waren die Grundstücke früher doch oftmals recht großzügig geschnitten. Allerdings sind hier wichtige Vorschriften zu beachten, allein die Grundstücksgröße reicht nämlich nicht aus. Einerseits sind in den baulichen Vorschriften der Gemeinde oftmals Mindestabstände zur vorhandenen Bausubstanz, andererseits Wegerechte sowie die Umsetzbarkeit der notwendigen Versorgungsanschlüsse zu beachten.

Eine weitere Möglichkeit, die Optimierung des Grundstücks zu bewerkstelligen, eröffnet die Grenzbebauung: Im Gegensatz zu den Bebauungsvorschriften, die grundsätzliche Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen festlegen, können Sie durchaus abweichende Regelungen mit Ihren Nachbarn treffen. Das könnte beispielsweise für den Bau von Garagen oder eines Carports sinnvoll sein. Wir zeigen Ihnen die Möglichkeit nach der Prüfung der konkreten Gegebenheiten gerne auf – verlassen Sie sich dabei auf unsere profunden Erfahrungen, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Wie hoch sind die Kosten für Erschließung und Teilung?

Um es vorweg zu nehmen: Pauschale Angaben zu Erschließungs- und Teilungskosten können auch wir als Fachmann für Immobilien in Hannover nicht machen, dazu sind zu viele Kriterien zu beachten. Grundsätzlich umfasst die Erschließung die Anschlüsse an die öffentliche Trinkwasserversorgung und an das Kanalisationssystem, an das Strom- und Gasnetz, aber auch an Kabelfernseh- und Telefonnetz sowie an das örtliche Verkehrsnetz. Wie befassen uns seit Jahren mit dem Verkauf von Grundstücken in Hannover, die Kalkulation der Kosten für Erschließung und Teilung können wir trotzdem erst auf der Grundlage konkreter Informationen vornehmen.

Wollen Sie auf Nummer sichergehen und Ihr Grundstück bestmöglich verkaufen, dann binden Sie uns einfach in Ihr Vorhaben ein: Kommt ein Kaufvertrag zustande, wartet ein kostenloser Energieausweis auf Sie – dafür stehen wir von Reupke Immobilien ein.